Die Blumen des Monats August

Die Herbst-Anemone ist die große Cousine aus Fernost unserer Frühlings-Anemonen. Viele rosafarbenen Sorten von Anemone hupehensis blühen oft schon ab Juli, während die Anemone Japonica-Hybride ‚Honorine Jobert‘, eine klassische weiße Züchtung aus Frankreich, ab August bis zum ersten Frost gute Laune verbreitet. Mit bis zu 110 Zentimetern liegt sie im Mittelfeld der möglichen Wuchshöhen. Ihre großen Blätter werden von Schnecken verschmäht und unterdrücken unerwünschtes Unkraut. Ihre großen Schalenblüten werden von verschiedenen (Wild-)Bienen besucht, wenn auch selten in großer Zahl.
Die baumwollartigen Samenstände halten lange und sind sehr dekorativ in der Vase. Lässt man sie vom Wind verwehen, erfolgt eine moderate Selbstaussaat – meist in halbschattigen, windgeschützten Steinfugen. Generell sind Frühjahrspflanzung und in den ersten Jahren ein Winterschutz aus Laub und Reisig ratsam.

An sonnigen Standorten müssen Herbstanemonen in trockenen Sommern gegossen werden. An halbschattigen Standorten (die sie generell bevorzugen) brauchen sie keine Wassergaben, bilden aber mitunter weniger Blüten. Jungpflanzen benötigen meist zwei Jahre, um gut einzuwachsen und Blüten zu bilden. An zusagenden Standorten breiten sich manche Herbst-Anemonen wie z.B. Anemone tomentosa ‚Robustissima‘  recht wuchsfreudig aus, weshalb eine Wurzelsperre ratsam sein kann. Um in kleinen Gärten eine flächige Ausbreitung zu verhindern, kann man sie in einem großen Plastiktopf, dessen Boden herausgeschnitten wurde, ins Beet pflanzen.

Die baumwollartigen Samenstände halten lange und sind sehr dekorativ in der Vase. Lässt man sie vom Wind verwehen, erfolgt eine moderate Selbstaussaat – meist in halbschattigen, windgeschützten Steinfugen. Generell sind Frühjahrspflanzung und in den ersten Jahren ein Winterschutz aus Laub und Reisig ratsam.